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40 Jahre Studiowelle

Wenn der erste Interviewgast bei einer Radiosendung ein Karnevalsprinz ist, dann wird er auch mit Party-Musik empfangen. Die passte aber ohnehin gut zum Anlass des Besuchs: Die Studiowelle des Herz-Jesu-Krankenhauses feierte 40-jähriges Bestehen.

Romanus Krick (l.) und Steffi Stephan - Plausch zwischen zwei Münsteranern, die sich schon als Nachbarsjungen kannten.

 

Glückwünsche für das Radio-Team

Hausfunk mag die richtige Bezeichnung sein, klingt aber angesichts des hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrades des flotten Senders allzu bieder. Das bewies die illustre Gästeschar, die zum einen als Talk-Prominenz eingeladen war, zum anderen einfach zum Zuhören und Zuschauen im Foyer des Krankenhauses verweilte.

Illustre Gäste

Manch ein Patient mag vielleicht stirnrunzelnd auf die Uhr geschaut haben, weil seine Lieben auf sich warten ließen. Ein Griff zum Kopfhörer und Hineinlauschen in die Sondersendung hätte es erklärt: Viele blieben einfach „hängen“, weil gerade Steffi Stephan im Interview über seine Musikkarriere plauderte, oder Prinz Andreas IV. in Begleitung von Rolf Jungenblut, Adjutant und Präsident des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval, sowie Domkapitular i.R. Walter Böcker Einblicke ins Karnevalsgeschehen gaben. Klar, dass sich die Narren nicht verabschiedeten, ohne vorher reichlich Prinzenorden an die Repräsentanten des Hauses zu verteilen – und an den Moderator Romanus Krick sowieso.

Der führte in bewährt launiger Art durch das Festprogramm, ließ Musiker Dieter Kemmerling über seine Transplantation zu Worte kommen, während dieser wiederum seine Lebensfreude bewies, indem er mit den „Dandys“ satte Oldie-Klänge live zum Programm beisteuerte.

Genesungsgrüße an die Patienten

Münsters neuer Oberbürgermeister Markus Lewe wurde von Krick vor allem zu seinem nun recht turbulenten Berufsalltag befragt. Lewe bestätigte zwar enge Zeitbudgets und viele Aufgaben, schilderte das aber so humorvoll und engagiert, dass er keinen Zweifel an seiner ungetrübten Begeisterung für dieses Amt aufkommen ließ. Der Oberbürgemeister gratulierte der Studiowelle und vergaß auch die nicht, für die der Funk gedacht ist: Übers Mikrofon wünschte er allen Patienten Genesung.

Geburtstagsgeschenke

Mit vielen weiteren Attraktionen und Lokalgrößen im Interview ging das Programm bis etwa 18 Uhr weiter. Dass es überhaupt weiter geht mit der Studiowelle, dafür sorgte u.a. die Geschäftsleitung des Herz-Jesu-Krankenhauses: Einen ordentlichen Zuschuss zur Anschaffung neuer Technik überreichten Berthold Mathias und Leopold Lauenstein gleich zu Beginn, und der Ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Clasen hatte noch ein „duftes“ Geschenk für die Radiomacher Hartmut Vogelsang, Romanus Krick und das weitere Team mitgebracht, damit die Studiowelle auch im neuen Jahr weiterhin so „dufte“ Programm macht: Ein Kalender, dessen Kräuterbilder sogar echtes Aroma ausströmen. Bei dieser Form der „Homöopathie“ muss man sich ja keine Sorgen mehr um den Erhalt des guten Riechers für spannende Radiothemen machen…

 

Gratulationen für die "Studiowellen-Urgesteine" Hartmut Vogelsang (l.) und Romanus Krick (3.v.r.) von Geschäftsführer Berthold Mathias, Sr. Margret Grauthoff, msc, Ärztlicher Direktor Dr. Wolfgang Clasen und Geschäftsführer Leopold Lauenstein (v.l.).
 

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