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Für das Traumanetzwerk zertifiziert

Das Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup kann nun per Zertifikat nachweisen, dass es alle Kriterien erfüllt hat und somit als Partnerklinik im Traumanetzwerk NordWest anerkannt ist.

Alle Kriterien erfüllt für das Traumanetzwerk. Das Projektteam v.l.: Oberarzt Dr. Thomas Mumpro, ZNA-Pfleger Markus Brackland, Chefarzt Dr. Friedrich Georg Scherf, Oberarzt Dr. Matthias Hellwig, Oberarzt Dr. Heiner Tüshaus (vorne) sowie ZNA-Pflegeteamleiter Patrick Sandfort.

 

Punktgenaue Hilfe für Unfallopfer

Herz-Jesu-Krankenhaus als Traumanetzwerk-Klinik zertifiziert


Wenn Kooperationspartner eines Netzwerks effizient miteinander arbeiten wollen, braucht man verbindliche Standards und muss sich auf die Einhaltung der Qualitätskriterien verlassen können. Das gilt auch für alle Krankenhäuser, die sich unter Federführung des Universitätsklinikums Münster zum Traumanetzwerk NordWest zusammengeschlossen haben. Ziel dieses von der Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) initiierten deutschlandweiten Projekts ist die Verbesserung der Versorgung von Schwerverletzten.

Das Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup kann nun per Zertifikat nachweisen, dass es alle Kriterien erfüllt hat und somit als Partnerklinik im Traumanetzwerk NordWest anerkannt ist. Das gesamte Netzwerk selbst kann erst dann offiziell zertifiziert werden, wenn jede der teilnehmenden Kliniken die geforderten Voraussetzungen nachgewiesen hat.

Unter Leitung von Dr. Friedrich Georg Scherf, Leiter der Klinik für Unfall-, Hand- und orthopädische Chirurgie, hat sich das Traumanetzwerk-Projektteam motiviert und engagiert den Anforderungen gestellt, die Versorgung von Schwerverletzten im Herz-Jesu-Krankenhaus zu optimieren. So wurde nicht nur die Schockrauminfrastruktur in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) um entsprechende Geräte ergänzt, sondern vor allem auch die reibungslosen Abläufe bei der Versorgung von Unfallopfern trainiert. Das alles natürlich auf Basis der vorgegebenen Standards des offiziellen DGU-Traumakonzepts und regelmäßigen Weiterschulungen fürs Notfallmanagement und den Umgang mit Schwerverletzten.


Ergänzt durch eine pfiffige Eigeninitiative kann das Notfall-Team im Wortsinne „punktgenau“ agieren: Bunte Klebepunkte auf dem Boden im Schockraum weisen jedem im Team eine feste Position zu, so dass man sich während der Akutversorgung nicht im Wege steht und gegenseitig behindert.

 

 

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