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Girl's Day

Gebannt schauen die Realschüler und Gymnasiasten auf den blauen Faden in der Zentralen Notaufnahme des Herz-Jesu-Krankenhauses. “Wir benutzen die starken Fäden für den Bauchraum”, erklärt der Pflegerische Leiter Patrick Sandfort. Dennoch werden die Wunden zunehmend verklebt, um den Patienten nicht unnötigen Schmerz zuzufügen. Es ist Girl's Day, den Markus Münch, Mitarbeiter der Pflegedirektion, bereits zum zweiten Mal organisiert hat.

Nach den vier Stationen des Herz-Jesu-Krankenhauses lernten die Schüler am Girl's Day auch die Zentrale Notaufnahme kennen.

 

Zwischen Ultraschall und Laufbandtraining

Spannende Einblicke in den Krankenhausalltag

 “Es ist auch für uns motivierend, zu zeigen, welche Arbeiten wir hier machen”, erklärt Markus Münch zum Engagement des Krankenhauses am Girl's Day.

So haben die Elf- bis Vierzehnjährigen seit dem frühen Morgen den Krankenhausalltag erlebt. Mit einem Kasack und Namensschild ausgerüstet lernten sie einige Stationen zusammen mit den begleitenden Pflegern kennen. Durften selbst Hand anlegen, wenn es um Routinesachen ging wie den Blutdruck- oder Puls zu messen. Im Labor untersuchten sie unter Anleitung Blut- und Urinproben unter dem Mikroskop, bei der Ultraschalluntersuchung erklärten die Ärzte ihnen den Bauchraum.

Sogar schon "Arbeit" für Zuhause mitgenommen

Spannend fanden die sich für den Ärzte- und Krankenpflegerberuf interessierenden Schüler die Physiotherapie. Hier konnten sie sich einbringen, verschiedene Geräte ausprobieren und auf dem Laufband ihre Kondition testen. Mit dem Thema “Muskelaktivitäten des Menschen” nahmen sie auch einen Arbeitskatalog mit nach Hause, den sie nacharbeiten konnten.

Nach dem abschließenden Besuch in der Zentralen Notaufnahme beschlossen einige Teilnehmerinnen mit einem wasserfesten Gips beim gemeinsamen Mittagessen im Speisesaal den Girls Day. “Wir werden weitermachen”, resümierte Markus Münch.
 

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