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Kunstwerk von einer Kollegin

Es ist diese Innigkeit, dieses unabgelenkte, in sich geschlossene Füreinander, was dem Madonna mit Kind-Relief von Monika Vernauer diese Ausstrahlung von unendlicher Hingabe verleiht. Um die ineinander Versunkenen, weich modellierten Bronzegesichter zieht der patinierte Halbmond seinen schützenden Bogen.

Ein Symbol der Innigkeit an einem Ort der Geborgenheit: Dr. Wolfgang Clasen, Dr. Ulrich Müller, Künstlerin und auch „Sr.“ Monika Vernauer sowie Sr. Ursula Hannay (v.l.) freuen sich über die Madonna mit Kind auf der Palliativstation.

 

Ein Füreinander in Geborgenheit

Monika Vernauer gestaltete Madonnenrelief für Palliativstation

Seit Freitag hängt dieses Bronzerelief auf der Palliativstation des Herz-Jesu-Krankenhauses. „Wir erleben hier die Zuwendung zum Patienten noch einmal mit besonderer Intensität“, erklärt Stationsleiterin Ursula Hannay. „Deshalb ist dieses berührende Motiv der Geborgenheit wie in einem Nest wie geschaffen für dieses Ort. Ihr Lob gilt übrigens der Künstlerin genauso wie der Kollegin. Denn Monika Vernauer ist hauptberuflich Nachtschwester der Station 4 im Herz-Jesu-Krankenhaus.

Erlebtes hineingearbeitet

Nachdenklich betrachtet Dr. Ulrich Müller, 1.Vorsitzender des Fördervereins des Hiltruper Krankenhauses, das Werk. „Ohne Ihre beruflichen Erfahrungen und Begegnungen mit den Patienten hätten Sie das wohl nicht so ausdrucksstark gestalten können?“ fragt er die Künstlerin, die gleich bestätigt, dass viel von sich selbst in diese Szene eingeflossen ist.

Umfassende Symbolik

Der Förderverein hat den Ankauf der Skulptur für die Palliativstation ermöglicht. Dr. Wolfgang Clasen, Chefarzt der Palliativstation, freut sich nicht nur für die Patienten, Angehörige und das Team über diese gelungene Aufwertung und Bereicherung des eigens wohnlicher angelegten Umfelds. Er ist selbst Kunstfreund und machte vor allem auf die Bedeutung der Mondform aufmerksam: „Bei den Christen wie bei den Muslimen ein wesentliches Symbol“, erläutert er. Somit hat die Madonna auch einen sympathischen Effekt auf Angehörige anderer Religionen.“

 

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