Seit dem 1. Mai verstärkt Dr. Joachim Zucker-Reimann (47) als zweiter Chefarzt neben Dr. Heiner Glosemeyer (58) das Team der Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Hiltruper Krankenhaus.

Feierstunde mit Begrüßung: (v.l.) Geschäftsführer Berthold Mathias, Ärztlicher Direktor Dr. Wolfgang Clasen , Chefarzt Dr. Heiner Glosemeyer, Geschäftsführerin Sr. Josefia Schulte MSC , Chefarzt Dr. Joachim Zucker-Reimann, Geschäftsführer Leopold Lauenstein.
Doppelspitze in der Gynäkologie
Dr. Joachim Zucker-Reimann war zuvor als Chefarzt im St. Marien-Hospital Lüdinghausen tätig. Dort wurde zum 1. April die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe geschlossen.
Mit der Doppelspitze stellt das Herz-Jesu-Krankenhaus rechtzeitig die Weichen für die Zukunft. Beide Mediziner werden die Abteilung in den kommenden Jahren medizinisch verantworten, Glosemeyer wird jedoch auf eigenen Wunsch in zwei Jahren die administrative Leitung an Zucker-Reimann abgeben: „Jetzt haben wir beide genug Zeit, diesen Übergang reibungslos zu gestalten“, so Glosemeyer.
Zucker-Reimann sieht im Herz-Jesu-Krankenhaus ideale Möglichkeiten, seine Arbeit in der Nähe seines alten Wirkungskreises fortzusetzen: „Ich wollte das gewachsene Vertrauen meiner Patientinnen nicht enttäuschen und deshalb eine kontinuierliche medizinische Betreuung anbieten. Dafür ist das Herz-Jesu-Krankenhaus bestens geeignet: Zum einen liegt es nah bei Lüdinghausen, zum anderem wird hier eine hervorragende Medizin in menschlich angenehmer Atmosphäre betrieben.“
Die Verstärkung der Hiltruper Abteilung trägt bereits erste Früchte: „Wir spüren das zum Beispiel deutlich bei den Teilnehmerzahlen an den Kreißsaalführungen. Ein guter Teil kommt aus Lüdinghausen und Umgebung. Das liegt sicher auch daran, dass inzwischen Hebammen aus dem Lüdinghausener Krankenhaus bei uns arbeiten“, freut sich Glosemeyer.