Einen fröhlicheren Anblick hätte das Herz-Jesu-Krankenhaus gar nicht bieten können: Zwischen bunten Luftballons im Sonnenschein flanierten wissbegierige Besucher, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Einmal OP-Luft Schnuppern war für viele der Höhepunkt beim ausgiebigen Blick hinter die Kulissen des Herz-Jesu-Krankenhauses.
Information und Unterhaltung: Bunte Mischung gefiel Besuchern
Die Auswirkungen der Gesundheitsreform haben unser Herz-Jesu-Krankenhaus anscheinend voll erwischt. Statt der Fachkollegen stehen doch glatt – man sieht´s erst beim zweiten Hingucken – Schaufensterpuppen ganz in grüner Berufskleidung samt Mundschutz am OP-Tisch. Und da: Ein junges Mädel in Jeans und T-Shirt hantiert unbeholfen mit dem Laparoskopie-Trainer. Es gilt, offensichtlich gefährliche Gummibärchen zu entfernen. Was ist denn hier los?
Wissenswertes
Gesundheitsbewusste Gäste nutzten die Möglichkeit zum Blutzucker- oder auch Fußdruckmessen, informierten sich in den Fachvorträgen und stellten Fragen an den zahlreichen Informationsständen. Dass die Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu Trägerinnen des Krankenhauses sind, ist vor allem den Hiltrupern ja gemeinhin geläufig. Aber selbst die haben nicht alle gewusst, in wie vielen Ländern und unterschiedlichen Projekten die Schwestern sonst noch arbeiten.
Abwechslung
Man schlenderte durch die Praxisklinik, genoss Entspannung im Schlingengerät der Physiotherapie oder nahm an einer der Führungen zu speziellen Themen teil. Viele Besucher ergriffen die Gelegenheit, sich den eher unangenehmen oder angstbesetzten Bereichen wie Endoskopie oder Hämorrhoiden-Behandlung zu nähern. In lockerer Atmosphäre zwischen Luftballons und geschminkten Kindern fiel das allemal leichter als im „Ernstfall“, und so verlor so manches Subjekt bei näherer Betrachtung seinen unnötigen Schrecken.
Kinder willkommen
Die Kinder – ausgestattet mit einem echten Besucherausweis – tobten ohnehin unbefangen durchs Haus, galt es doch bei einer Rallye oder am Glücksrad Preise zu gewinnen. Zwischendurch wurde den erwachsenen Begleitern großzügig eine Kaffeepause gegönnt, aber nur kurz, denn schließlich konnte man sich noch ein Käppi abholen und seinen Arm mit einem bunten Gipsverband versehen lassen. Spannend waren auch die Einblicke in die verschiedenen Rettungsfahrzeuge, und so mancher Nachwuchs durfte endlich einmal sehen, wo Mama oder Papa arbeiten. Ehrfürchtig staunend und etwas zögerlich betraten übrigens nicht nur die Kinder den Operationssaal.
Ein Lob den Engagierten
Wie schön, dass sich am Ende eines langen und anstrengenden Tages alle engagierten Organisatoren und Mitwirkende anerkennend auf die Schulter klopfen konnten. Egal, ob der Kopf noch schwirrte, oder die Füße schmerzten: Premiere fulminant gelungen!
Bildergalerie vom Tag der offenen Tür
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