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Besuch vom CDU-Oberbürgermeisterkandidaten

„Das ist der schönste Klang, den ich kenne“, strahlte Markus Lewe auf der Station 4a im Herz-Jesu-Krankenhaus. Soeben hatte ein Neugeborenes mit fröhlichem Krähen verkündet, dass es auf der Welt ist. Der kleine Tom, den der Oberbürgermeisterkandidat der CDU Münster wenig später besuchte, war es aber nicht. Ganz ruhig schauter er den Besuch an, der auf seiner Hiltrup-Tour auch dem Krankenhaus einen Besuch abstattete, und döste dann friedlich weiter.

Die Leitung des Herz-Jesu-Krankenhauses begrüßte den CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Markus Lewe und seine Begleiter herzlich zum Informationsbesuch.

 

"Hier weht ein Geist der tiefen Wertschätzung"
 
 

Dafür plauderte  Markus Lewe mit Toms Mama, die aus Dülmen kommt und erzählte, dass sie sich bewusst für die weite Anfahrt entschieden hätte, weil sie sich hier so wohl fühle. Immer wieder bekam der CDU-Kandidat in Patientengesprächen bestätigt, dass „Das Hiltruper“ vor allem auch im Umland für seinen „Wohlfühl-Charakter“ bekannt sei. Doch dass viele die mangelnde Verkehrsanbindung beklagen. Und schon entspannen sich Themen, die Markus Lewe nach einem Wahlerfolg sicher weiter beschäftigen sollten.

Kompetenz muss auch erreichbar sein

Das zeichnete sich auch schon in der offiziellen Begrüßungsrunde- und Austauschrunde ab, in der die Geschäftsführer Sr. Josefia Schulte, msc,  und Berthold Mathias sowie der Ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Clasen verdeutlichten, dass alle Investitionen in Wachstum und Zukunft und selbst Aufsehen erregende Fachkompetenz wenig nützen, wenn die gute Erreichbarkeit nicht gewährt sei. „Zumal“, verwies Clasen, „nachgewiesenermaßen 50 Prozent unserer Patienten aus Münster kommen.“

Respekt vor dem christlichen Leitbild

Lewe wandte sich vor allem an Sr. Josefia, um seinen Respekt nicht nur vor dem Beruf, sondern vor allem der Berufung des christlichen Trägers Ausdruck zu verleihen. „Hier weht ein Geist der tiefen Wertschätzung des Menschen und seines ganzheitlichen Wahrgenommenwerdens.“ Was könne einem Menschen in einer Grenzsituation, die die Krankheit nun einmal darstelle, besseres widerfahren, als eine Atmosphäre der Geborgenheit und fachkundlich herausragender Betreuung.“ Gerade in heutiger Zeit mache Forschung einiges möglich, da sei es umso dringender, den Dialog über die ethischen Grenzen nicht verstummen zu lassen. Lewe würdigte das Herz-Jesu-Krankenhaus als eine Institution „deutlich über den Stadtteil Hiltrup hinaus.“

Rundgang mit Gesprächen

In Begleitung seiner Hiltruper Parteikollegen nahm Lewe dann gern die Gelegenheit zu einem Rundgang samt Austausch mit Mitarbeitern und Patienten wahr. Durch die Kapelle führte der Weg  zur Palliativstation, auf der die Besucher mit großer Anteilnahme und Interesse den Erläuterungen lauschten, wie sensibel und umfassend hier Menschen betreut werden, die Ihren Abschied vom Leben näher als andere vor Augen haben.

Vom kleine Tom bis hierher – eine umfassendere Impression hätte man im zeitlich begrenzten  Rahmen nicht  geben können. Besucher wie Gastgeber verabschiedeten sich mit herzlichen Worten des Dankes.

 

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