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Bundesverdienstkreuz für Beate Sietmann

Schlicht als "Schwester Beate" kennen und schätzen die Kollegen im Herz-Jesu-Krankenhaus die Leiterin der Station 5. Als "Beate Sietmann" wendet sie sich selbst nach ihrem Dienst noch genauso engagiert weiteren hilfsbedürftigen Mitmenschen zu: Ihr Wirken in der Aids-Hilfe Münster wurde nun mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt.

Beate Sietmann mit Oberbrügermeister Markus Lewe bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. (Foto: Privat)

"Ausgezeichnetes" Engagement für die Aids-Hilfe

Seit 1996 ist Beate Sietmann in der Aids-Hilfe Münster aktiv und sorgt dort für die Planung, Organisation und Durchführung von Präventionsveranstaltungen an Schulen und in der offenen Jugendarbeit. Wo Material fehlt, entwickelt sie es selbst und stellte sogar eigene Präventionsspiele her. Für das Münsterland erarbeitete sie das Konzept der regionalen Aids-Aufklärung mit dem griffigen Titel "Wenn Kiepenkerle fremdgehen". Ihr Wissen ist auch in den Pflegeschulen gefragt: 120 Pflegeschüler informierte Beate Sietmann über den richtigen Umgang mit HIV-Infizierten. Das Bundesverdienstkreuz überreichte ihr Oberbürgermeister Markus Lewe am 8. Dezember. Die Kollegen aus dem Krankenhaus gratulierten im Rahmen der Weihnachtsfeier herzlich.

 

 

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