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Dank für langjährige Mitarbeit

40 Jahre bei einem Arbeitgeber - das dürfte in der sich verändernden Arbeitswelt bald ein seltener Anlass zum Feiern sein. Umso bewusster wurden die Glückwünsche für die Jubilare und frischgebackenen Ruheständler im Herz-Jesu-Krankenhaus ausgesprochen und entgegengenommen.

Strahlende Gesichter bestätigen: Man kommt gerne zur Arbeit ins Herz-Jesu-Krankenhaus.

Jeder trägt seinen ganz eigenen Teil zum Gelingen bei

Wenn anlässlich eines Dienstjubiläums oder zum Abschied in den Ruhestand Glückwünsche ausgesprochen werden und Geschenke gereicht werden, dann treffen zwei wesentliche Aspekte des menschlichen Miteinanders zusammen. Zum einen gilt es, den Mitarbeitern für ihre Treue, ihre Loyalität, ihren nicht immer einfachen Einsatz und ihr Pflichtbewusstsein zu danken und sie zu ehren. Zum anderen gebührt gleicher Dank aber auch einem Arbeitgeber, der ebenso treu, loyal und engagiert zu seinen Mitarbeitern steht und das lange Dienstverhältnis überhaupt ermöglicht.

Beide Seiten sprach Prof. Dr. Rüdiger Horstmann in seiner Rede bei der Jubilar- und Ruhestandsfeier des Herz-Jesu-Krankenhauses an. Schon die nächste Generation, so Horstmann, hat sich auf  ständige Fluktuation, Befristungen und mehrere Arbeitsverhältnisse eingestellt. Hinzu kommt die neue Entwicklung kränkelnder Konzerne, die bislang als krisensicher galten.

Beim Blick auf die Liste der Jubilare, die teils schon 40, teils bereits 25 Jahre lang im Hiltruper Krankenhaus arbeiten, hob Horstmann hervor, wieviel Fachwissen aus wieviel verschiedenen Bereichen benötigt wird, damit ein Krankenhausbetrieb überhaupt funktioniert.  "Ob Handwerker, Arzt, Küchenpersonal, MTA oder Pfleger - jeder wird gebraucht, es läuft nicht ohne Sie", betonte er.

Umso mehr freute er sich, flankiert von Sr. Margret Grauthoff, msc, Geschäftsführer Berthold Mathias sowie dem MAV-Vorsitzenden Christoph Holschbach den Jubilaren und Rentnern weiterhin alles Gute zu wünschen und Präsente zu überreichen. Die ernsteren Töne der Ansprache verpackte Horstmann schmunzelnd in einen unterhaltsamen Exkurs zur Ethymologie des Wortes Jubiläum sowie in ein heiteres Zitat, so dass die recht große Runde in lockerer Atmosphäre zur Eroberung der Kaffeetafel überging.
 

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