Die evangelischen Patienten im Herz-Jesu-Krankenhaus haben eine neue Ansprechpartnerin. Pastorin Kerstin Duchow übernimmt den Bereich der Seelsorge von Pfarrer Gerd Jacobs. Ein kleines Begrüßungskomitee hieß die neue Kollegin herzlich willkommen und bot in lockerer Runde Gelegenheit für ein erstes Kennenlernen und einen ersten Austausch.

Begrüßung der neuen evangelischen Seelsorgerin am Herz-Jesu-Krankenhaus. V.l.: Seelsorgerin Sr. Petra Nergenau, msc, Pflegedirektor Magnus Engeln, Geschäftsführerin Sr. Josefia Schulte, msc, Pastorin Kerstin Duchow, Prof. Dr. Rüdiger Horstmann und Seelsorger Pater Hans Pittruff, msc.
Seelsorgerin Kerstin Duchow freut sich auf ihre neue Aufgabe
Kerstin Duchow war bislang Pastorin in Albachten, Roxel und Bösensell und wechselte kürzlich in die Friedensgemeinde nach Gremmendorf. Das Hiltruper Krankenhaus ist der 44-Jährigen nicht fremd, hat sie doch während einer früheren Tätigkeit in Wolbeck öfter kranke Gemeindemitglieder besucht. „Außerdem“, erzählt sie mit einem Lächeln, „ist mein zweiter Sohn hier geboren worden.“
Prof. Dr. Rüdiger Horstmann verriet der neuen Seelsorgerin als Vertreter der Ärzteschaft mit einem Augenzwinkern, er wisse aus eigener Erfahrung, dass man hier auch als Protestant wunderbar arbeiten könne, fügte dann aber ernst hinzu: „Man lebt hier Ökomene auf hohem Niveau. Der Geist der Ordensgemeinschaft strahlt auf das Haus und schwingt im Tun des weltlichen Personals mit.“ Gerade aus Arztsicht könne er bestätigen, dass Patienten, die sich geborgen fühlen im menschlichen Angenommensein, sich besser erholen.
Geschäftsführerin Sr. Josefia Schulte, msc, fügte an: „Wenn man weltweit Missionsarbeit leistet, ist Offenheit für die Menschen Grundvoraussetzung. Sie sollen wissen, dass man ein Herz für sie hat, egal wie sie aussehen und was sie glauben.“
Kerstin Duchow bedankte sich für die freundliche Aufnahme ins Team, zumal ihr auch von Pflegedirektor Magnus Engeln jegliche Unterstützung zum schnellen Einfinden in das neue Umfeld zugesagt wurde. „Ich freue mich“, sagte sie, dass hier das Leitbild Kompetenz und Zuwendung wirklich gelebt wird, und ich freue mich auch darauf, vollen Herzens dazu beitragen zu können."