Der Patient steht für uns ganz im Mittelpunkt unseres beruflichen Interesses und unseres Handelns!
Hieraus leitet sich für uns der wesentliche Grundsatz ab, dass die Würde des Menschen, der sich aufgrund seiner Krankheit und seiner so geschwächten und veränderten Lebenssituation in eine Abhängigkeit begibt, geachtet wird. Wir begegnen dem Patienten unter Berücksichtigung seiner Biographie mit Wertschätzung und Respekt. Im Sinne des christlichen Menschenbildes ist die Sorge für den Körper untrennbar mit der Sorge für Seele und Geist verbunden.
Im Mittelpunkt unseres pflegerischen Handelns steht die Beziehung zwischen dem Patienten und dem therapeutischen Team. Diese Beziehung lebt aus der gegenseitigen Wahrnehmung, Kommunikation und Interaktion. Das therapeutische Team ist mitverantwortlich für die Atmosphäre und die Bedingungen, die eine aktive Auseinandersetzung mit dem Gesundsein, mit dem Gesundwerden, aber auch mit dem Kranksein, dem Krankbleiben und dem Sterben zulassen.
Dadurch, dass der Blick des therapeutischen Teams dabei auf die individuelle Situation des Patienten gelegt wird, werden dem Kranken Möglichkeiten eröffnet, Vertrauen zu entwickeln, sowie Zuversicht in der Bewältigung seiner neuen Lebenssituation.