Einen operativen Schwerpunkt der Abteilung stellt die seit den 80er Jahren eingeführte minimal-invasive Chirurgie (MIC, "Knopfloch"chirurgie) dar. Auf diese Weise wird die Gallenblase entfernt, ein Leistenbruch (sowohl beim Erwachsenen als auch bei Kindern) repariert, Nebennieren und auch Anteile des Dickdarms entfernt sowie ebenfalls minimal-invasiv die Kathetereinlage bei Patienten für die Peritonealdialyse (Bauchfell-Dialyse) durchgeführt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Darmerkrankungen, wie z.B. bösartiger Tumoren des Magen-Darm-Traktes. Ausgedehnte Operationen zur Entfernung von Tumoren des Magens, der Bauchspeicheldrüse, des Dünndarms, des Dickdarms und des Enddarms werden routinemäßig durchgeführt.
Im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz werden alle Patienten mit bösartigen Erkrankungen besprochen. Internistische Onkologen, Strahlentherapeuten und Vertreter der operativen Fächer finden für jeden Patienten eine individuell ausgearbeitete Empfehlung.
Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung stellt die operative Behandlung bei der sogenannten Refluxkrankheit, die sich häufig mit Sodbrennen aber auch anderen Symptomen äußern kann, dar. Auch hier kann die minimal-invasive Chirurgie zur definitiven Therapie eingesetzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die minimal-invasive Versorgung von Narbenbrüchen. Die überregionale Bedeutung der minimal-invasiven Chirurgie zeigt sich in vielfältigen Publikationen in wissenschaftlichen Fachmagazinen (als PDF-Datei herunterzuladen unter www.mic-centrum.de) und in dem Angebot von Operationsworkshops für Kollegen anderer Krankenhäuser.