Werde ich als Mensch wahrgenommen oder bin ich „ein Fall“ unter vielen? Eine Patientensorge, die schon bei der freundlichen Begrüßung rasch verfliegt. Die Zuwendung kommt von Herzen, die fachliche Kompetenz durch Ausbildung, Erfahrung, Weiterentwicklung und das Einhalten professioneller Standards.
Das Gefühl zu vermitteln, partnerschaftlich ins Geschehen einbezogen zu werden, ist ein wichtiges Anliegen der Pflegenden. Sprachliche Probleme werden mithilfe von Angehörigen oder fremdsprachigen Mitarbeitern des Hauses gelöst und kulturelle Unterschiede beachtet und respektiert.
Die Achtung des Patienten als Persönlichkeit und seine Einbeziehung in alle medizinischen wie pflegerischen Maßnahmen haben einen hohen Stellenwert. Dabei werden der Kranke und seine Angehörigen in den Behandlungsprozess eingebunden. Regelmäßige Gespräche und Visiten, in denen die Diagnose und die weiteren Maßnahmen vermittelt werden, schaffen Transparenz und beteiligen den Betroffenen an notwendigen Entscheidungen. Die Wahrung der Intimsphäre ist für uns selbstverständlich.
Steht die Entlassung des Patienten bevor, tragen alle am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen dazu bei, die erforderlichen Maßnahmen optimal vorzubereiten. Der Unterstützungs- und Versorgungsbedarf nach der stationären Behandlung wird gemeinsam mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen besprochen. Durch Kontaktaufnahme und Informationsweitergabe an weiter behandelnde Ärzte, Reha-Einrichtungen oder ambulante Pflegedienste wird ein nahtloser Übergang gewährleistet.
Falls es während des Aufenthalts zu Anlässen für Beschwerden oder Unzufriedenheiten kommt, können sich die Patienten gerne an die Mitarbeiter auf der Station wenden oder unsere „Lob & Tadel“-Briefkästen nutzen (z.B. an der Patientenaufnahme). Sie geben uns damit die Möglichkeit, die Abläufe kritisch zu hinterfragen und dadurch zu verbessern.